Genealogie Musolf
Die Vorfahren der Familie Musolf aus Westpreußen, Deutschland und Russland
Qostanai, Kasachstan
Stammbaum: Musolf
Notizen:
Qostanai (kasachisch Қо�?танай, russisch Ко�?танай Kostanai, bis 1895 �?иколаев�?к Nikolajevsk, bis 17. Juni 1997 Ку�?танай Kustanai) ist eine Stadt in Kasachstan. Sie befindet sich im Norden des Landes am Fluss Tobol unweit der Grenze zu Russland, rund 300 Kilometer südlich von Tscheljabinsk. Mit 251.801 Einwohnern (Stand 1. Januar 2021) ist sie zugleich das Verwaltungszentrum und größte Stadt des Gebietes Qostanai.
Qostanai wurde im Jahr 1879 auf Befehl des Generalgouverneurs von Orenburg gegründet. Zunächst ließen sich in der Stadt überwiegend Bauern aus dem inneren Russland nieder, wodurch die landwirtschaftliche Erschließung des Umlandes begann. 1893 wurde dem Ort bereits das Stadtrecht verliehen. Besonders in den 1950er Jahren begann im Zusammenhang mit der sowjetischen Kampagne zur Schaffung neuer Anbauflächen für Getreide die Entwicklung der Stadt. Die Bevölkerung von Qostanai ist nach wie vor mehrheitlich russischstämmig.
Die Geschichte von Qostanai begann in den 1870er Jahren im Zuge eines Projekts zur Besiedlung der Außengebiete des Russischen Reiches. Im Zuge dessen wurde die Gründung einer neuen Stadt am Fluss Tobol etwa 300 Kilometer südlich des Urals beschlossen. In den folgenden Jahren kamen zahlreiche Händler und Handwerker aus anderen Regionen des Reiches in diese Gegend und ließen sich hier nieder. Vor allem Russen, Ukrainer, Polen und Tataren besiedelten die Umgebung, aber auch Kasachen waren darunter, die sich von den Kontakten zu den neuen Siedlern Vorteile versprachen. Die offizielle Gründung der Stadt erfolgte auf Bestreben des von Nikolai Kryschanowski, Generalgouverneur von Orenburg, im Jahr 1879[3], nur zwei Jahre später lebten in der Stadt bereits mehr als 1200 Familien. Die rasche Entwicklung der Stadt hatte sie vor allem dem fruchtbaren Steppenboden der Region zu verdanken, wodurch sich Landwirtschaft sowie Viehzucht hier entwickelten. 1885 wurde der Bezirk Nikolajewsk in Kustanai umbenannt; auch die Stadt selbst erhielt diesen Namen.
Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts kamen im Zuge einer Agrarreform und des Eisenbahnbaus weitere Siedler in die Steppen Zentralasiens. 1911 lebten bereits mehr als 25.000 Menschen in der Stadt. Im Oktober 1913 wurde einige Kilometer westlich der Stadt Kustanai ein Bahnhof errichtet und der Ort so an das russische Eisenbahnnetz angeschlossen. Zuerst verkehrten nur Güterzüge auf der neu eröffneten Strecke nach Tscheljabinsk, später wurde auch der Personenverkehr aufgenommen.
Während des Zweiten Weltkrieges wurden zahlreiche Betriebe aus dem Westen der Sowjetunion nach Zentralasien evakuiert. So wurde die Stadt unter anderem neue Heimat für eine Bekleidungsfabrik aus Cherson, für eine Gerberei aus Simferopol und weitere Betriebe. Diese Unternehmen legten den Grundstein für die Entwicklung der Industrie in der Stadt. Mit der Kampagne zur Steigerung der sowjetischen Agrarproduktion in den 1950er Jahren kamen weitere Menschen in die Region rund um Kustanai. Dies hatte zur Folge, dass in der Stadt ein enormer Mangel an Unterbringungsmöglichkeiten. Um die neuen Bewohner unterbringen zu können, wurde die Fläche zwischen der Chemiefabrik und dem Bahnhof mit neuen Wohnhäusern bebaut. Anfang der 1960er Jahre hatte die Bebauung schließlich den Bahnhof erreicht.[4]
Am 17. Juni 1997 wurde der Name der Stadt von der russischen Bezeichnung Kustanai (Ку�?танай) in die kasachische Schreibweise Qostanai (Қо�?танай) geändert.
Geographische Breite: , Geographische Länge: Treffer 1 bis 1 von 1
| Nachname, Taufnamen |
Tod |
Personen-Kennung | Stammbaum | |
|---|---|---|---|---|
| 1 | 1942 | I13705 | Musolf |